Auf Anregung von Herrn Dr. med. Salzmann aus Plochingen 
haben im August 1888 12 heimatliebende und wanderfreudige Menschen beschlossen einen 
Wanderverein mit dem Namen „Schwäbischer Albverein“ zu gründen. Bei der ersten
Hauptversammlung wurde Dr. Salzmann einstimmig zum Vereinsvorsitzenden gewählt.
Seine engsten Mitarbeiter waren: Rechtsanwalt 
Cramer, Stadtpflegebuchhalter Ströhmfeld und Prof. Nägele.
Der Schwäbische Albverein gehört dem Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine an 
und ist mit seinen über 120 000 Mitgliedern der größte deutsche Mittelgebirgsverein. Das 
Vereinsgebiet ist in Gaue und Ortsgruppen aufgeteilt. Ziel des Vereins ist die Pflege des
Wanderns, Heimatkunde und Heimatpflege sowie Naturschutz und Landschaftspflege.

Die Albvereinsortsgruppe Hülben wurde im Frühjahr 1897 von den vier Gastwirten Wilhelm Buck
(Germania), Samuel Buck (Krone) M. Pfeiffer (Lamm) und Gottlob Wurster aus Erkenbrechtsweiler
gegründet. Wilhelm Buck war bis zum Jahr 1900 Vertrauensmann. Im August 1900 übernahm
Oberlehrer Albrecht Kullen die Ortsgruppe und führte sie bis zum ersten Weltkrieg. Bis zum Jahr
1913 schwankte die Mitgiederzahl zwischen drei und zehn. Nach dem ersten Weltkrieg lag die
Leitung der Ortsgruppe in den Händen von Pfarrer Dierlamm. Wie lange er das Amt innehatte,
läßt sich nicht mehr genau feststellen, aber 1920 wird sein Name noch genannt. Ihm folgte
Oberlehrer Otto Roos. Herr Roos führte die Ortsgruppe bis zu seiner Versetzung nach Tübingen
im Jahr 1932. Unter seiner Leitung erlebte die Ortsgruppe ihren größten Aufschwung.
Die Mitgiederzahl wuchs von 4 auf 120.  Nachdem Herr Roos in der Schweiz einige hohe
Gipfel erstiegen hatte sagte er:
                                    „Aber unsere Alb ist doch am schönsten, sie ist 
                                    zwar nicht großartig, dafür anmutig und lieblich.“
Im Mai 1933 wurde Hauptlehrer Kreeb zum Vertrauensmann bestellt. Ihm folgte im Januar 1934
Bürgermeister Schaude. 1936 übernahm Hermann Kullen das Amt des Vertrauensmannes, das er
bis zu seiner Einberufung zum Wehrdienst im 2. Weltkrieg innehatte. Nach seiner Einberufung 
führte seine Stellvertreterin, Frau Selma Kächele, die Geschäfte weiter.
Während des 2. Weltkrieges oder unmittelbar danach muß die Ortsgruppe aufgelöst worden sein,
denn im Juli 1946 fand nach den Vorschriften der Militärregierung- die Gründungsversammlung
zwecks Wahl des Vereinsvorstandes und seines Stellvertreters statt. Nähere Angaben über die
Zwischenzeit fehlen, weil bei einem Fliegerangriff auf Stuttgart das Albvereinsarchiv völlig zerstört
wurde und die damals Verantwortlichen alle verstorben sind.
Bei der Wiedergründung der Ortsgruppe im Jahr 1946 wurde Hermann Kullen einstimmig zum 
Vertrauensmann gewählt. Die Ortsgruppe zählte 94 Mitglieder. Sieben Mitglieder waren gefallen,
drei waren vermißt, von zwei Mitgliedern fehlte jegliche Nachricht und acht waren noch in
Gefangenschaft. Der Kassenbestand betrug 36,16 Reichsmark..
Im Sept. 1947 konnte der schwäbische Heimatdichter Hans Reyhing zu einem Vortrag in Hülben 
über unsere schöne Heimat gewonnen werden.
Im Jahr 1947 wurde eine Singgruppe gegründet. Bei der ersten Singstunde am 4.6.1947 waren 19
Sängerinnen und Sänger anwesend. Der Singkreis übte fleißig für den Familienabend im März
1948, pausierte anschließend aber 6 Jahre lang.
Infolge Krankheit des Vertrauensmannes Hermann Kullen wurde im Dez. 1951 seine Tochter
Rosa Kullen einstimmig als Nachfolgerin gewählt. Hermann Kullen wurde zum Ehrenmitglied 
ernannt. Der Mitgliederstand war auf 158 angewachsen.
1950 gründete die Ortsgruppe eine Gymnastikgruppe für Mädchen, die von der Gymnastiklehrerin 
Brodbeck aus Urach geleitet wurde. Wie der Singkreis, so trug auch die Gymnastikgruppe in den
folgenden Jahren wesentlich zum Gelingen der Familienabende bei.

Im November 1953 übernahm Oberlehrer Wilhelm Staneker das Amt des Vertrauensmannes und 
lenkte die Vereinsgeschicke ununterbrochen 32 Jahre lang. Er ist somit der mit großem Abstand
der dienstälteste Vertrauensmann der Ortsgruppe Hülben und einer der am längsten dienenden 
Vertrauensmänner überhaupt.
1953/54 wurde die Singgruppe wieder aktiviert und dann 18 Jahre lang von Herrn Rektor Kotz geleitet. 
1972 übernahm Wilhelm Staneker die Singgruppe und leitete diese 15 Jahre lang bis zu deren 
Auflösung im Jahr 1987.
In seine Amtszeit fiel das 75-jährige Jubiläum der Ortsgruppe Hülben im Jahr 1972.
Im Jahr 1985 hat Herr Staneker sein Amt gesundheitshalber niedergelegt..
Es ist ganz besonders schön, daß Herr Staneker auch das 100-jährige Ortsgruppenjubiläum noch
miterleben und mitfeiern konnte.

Im Januar 1985 wählte die Versammlung Karl Sautter zum Vertrauensmann der Ortsgruppe. Die 
Mitgliederzahl betrug 131. Sein Versuch, eine Volkstanzgruppe zu gründen scheiterte leider, 
wie auch schon Jahre zuvor. Der Verein hatte zu wenig jüngere Mitglieder und die Jugend aus dem 
Ort konnte nicht dafür gewonnen werden. Im Jahr 1990 legte Karl Sautter sein Amt wieder nieder.
Nachdem von den Mitgliedern niemand die Führung der Ortsgruppe übernehmen wollte, wurde 
der langjährige Vertrauensmann Wilhelm Staneker mit der kommissarischen Leitung der Ortsgruppe 
beauftrag. Nach langem Suchen und Bitten konnte endlich im Jahr 1992/93 in Karl-Heinz Wurster
aus Dettingen ein neuer Vertrauensmann gefunden werden.Unter seiner Regie fandim Oktober 1993 
die Gauversammlung in der Rietenlauhalle in Hülben statt. Im Januar 1998 legte Herr Wurster sein 
Amt nieder.

Dankenswerter Weise führt jetzt Frau Hannelore Beck  seit 1998  das Amt des Vertrauensmann.

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